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Die Historie der Firma W.E. Beckmann GmbH & Co. KG

Am 15. Oktober 1945, ein halbes Jahr nach Kriegsende, gründeten Wilhelm E. Beckmann und Georg Kopp eine Eisenwarenhandlung, die ursprünglich eine OHG mit der Firmierung „Beckmann & Kopp“ werden sollte.

Da Georg Kopp jedoch kein gelernter Eisenwarenhändler war, wurde der Firmenname nicht genehmigt, Seitdem heißt die Firma Wilhelm E. Beckmann KG. Die Tätigkeit begann in einer alten Baubude auf einem Lagerplatz im Stadtteil Oberricklingen.


Die Werke der Lieferanten, die Wilhelm Beckmann aufgrund seiner Tätigkeit vor dem Krieg kannte, waren zum größten Teil zerstört und begannen mit dem Wiederaufbau.

Manchmal gab es Werkzeuge, die noch vorhanden waren oder aus den Schuttmassen an das Tageslicht befördert und verkauft wurden.

So erhielt die Firma Beckmann von den hiesigen Leichtmetallwerken die Genehmigung, Türklinken aus den zerstörten Hallen zu holen. Diese mussten mühsam gesäubert und geglättet werden, um dann Abnehmer zu finden.


Im Ruhrgebiet, wo die meisten Lieferwerke ansässig waren, erhielt man Waren im Tausch gegen Lebensmittel, Zigaretten usw. Im Juni 1948 begann mit der Währungsreform der Aufschwung.

Zu dieser Zeit war die Firma aus der Baubude auf ein Trümmergrundstück in der Nordstadt gezogen.

Für heutige Verhältnisse primitiv, wurde ein Verkaufsraum hergestellt. Da die Schornsteine des Trümmergrundstücks bis zum 4. Stock standen, war man froh, wenn sich bei Wind keine Mauerbrocken
lösten.


In den ersten Jahren wurde fast alles, was die Lieferanten boten gekauft und verkauft. Auch Haus und Küchengeräte gehörten zum Programm. Ein Lager, ein ehemaliger Pferdestall der Polizeikaserne, wurde angemietet. Ende der 50er Jahre sah sich die Firma nach einem geeigneten Gewerbegrundstück am Stadtrand um.

Zu dieser Zeit begann der Aufbau der Gewerbegebiete. Man fand ein Grundstück im Stadtteil Hainholz an einer Hauptverkehrsstraße.
Als Erstes wurde 1960/61 eine Lagerhalle errichtet, da die Polizei den Pferdestall wieder beanspruchte. 1963 wurde das Bürohaus bezogen.

Inzwischen hat sich das Sortiment geändert, Haushalts‐ u. Küchengeräte sind nicht mehr im Programm, verkauft werden ausschließlich Werkzeuge, Baugeräte, kleine Baumaschinen und Spezialartikel für die Bauindustrie 1970 verstarb Wilhelm Beckmann. Seine Frau Ursula trat an seine Stelle, 1986 verstarb auch Georg Kopp nach einer langen Krankheit, die es ihm seit 1978 nicht mehr erlaubte, in der Firma tätig zu sein.

Um den Firmennamen zu erhalten, traten die Töchter Kerstin und Heike 1986 als Kommanditisten in die Firma ein.


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